In Peking angekommen
Nun gestern Nachmittag sind wir, die italienischen Mountainbiker und ein BMX-Fahrer in Peking angekommen. Vorgestern abend sind wir in Rom gestartet und sind ueber Nacht mit einem Direktflug nach Peking geflogen. Schon am Schalter des Check-in in Rom war fuer die italienische Olympiamannschaft alles reserviert. Zu unserer Ueberraschung durften wir dann sogar Buisness fliegen und noch dazu waren genau unsere Platze im oberen Stock eines Doppestoeckigen Fliegers:-) Das wollt ich immer schon mal!
Jedenfalls schliefen wir die gesamte Reise und so wachte ich kurz vor der Landung in Peking auf. Ich war voll gespannt, was mich denn alles erwarten wuerde. Am Flughafen war sogar jeder Ausgang fuer die olympischen Teilnehmer reserviert und so kam man natuerlich auch viel schneller vorwaerts als sonst. Dort holten uns dann die Italiener ab und brachten uns zu unserem Hotel. Wir sind naemlich dort in der Naehe der Strecke untergebracht und leider nicht im olympischen Dorf:-( Aber gleich gestern Abend noch fuhren wir ins Dorf um es ein wenig zu betrachten. Es zwar schon dunkel und wir liefen nicht weit herum, aber nur schon das bisschen das wir gesehen hatte beeindruckte uns gewaltig. So gigantisch schoen hatte ich mir das ganze echt nicht vorgestellt! Nur eben schade dass wir nicht dort schlafen; dafuer fahren wir aber ab und zu dorthin...
Jedenfalls werde ich jetzt in erster Linie mich darauf zu konzentrieren den Jetlag zu ueberwinden und dann ab Montag werden wir die Strecke genauer unter die Lupe nehmen. Dann ab dort sind es ja eh nur mehr 4 Tage bis zu meinem Rennen, welches am Freitag, 22. um 15:00 Ortszeit (09:00 MEZ) startet.
Also dann neue Erlebnisse kommen in den naechsten Tagen!
Bis bald!
Jetzt gehts endlich los
Nun ist es auch bei mir endlich soweit! Morgen werde ich zusammen mit meinen Bike-Kollegen nach Peking fliegen.
Bereits seit die Spiele in Peking gestartet sind kam bei mir Olympia-Fieber auf. Nun kann ich es kaum erwarten nach Peking zu kommen. Das ist naemlich schon ein wenig ein komisches Gefuehl, dass die Spiele schon voll im Gange sind und ich immer noch zuhause nur vor dem Fernseh zuschaue. Umso groesser ist aber die Vorfreude!!
Bereits als Kind habe ich davon getraeumt bei Olympischen Spielen dabei zu sein und nun ist es endlich soweit; ein Kindheitstraum geht in Erfuellung!! Ich bin wirklich gespannt was mich in China so alles erwarten wird und freu mich wirklich riessig auf die Spiele.
Mein Rennen startet am Freitag, 22.August um 09.00 MEZ.
Also, wie es mir in Peking ergehen wird und was ich so alles erleben werde hoert ihr dann von mir!
Bis bald!
Hoehentrainingslager in Moena und Night Race in Schlanders
Nun befinde ich mich bereits fast zwei Wochen zusammen mit den beiden maennlichen Olympiastartern Marco Aurelio Fontana und Yader Zoli in Moena ( Trentino)im Hoehentrainingslager. Dabei sind wir unter Tags in einem Appartment in Moena (TRentino), trainieren dort auch, und schlafen tun wir auf einer Almhuette auf 2500 Metern ober den San Pellegrini Pass. Auf die Huette fahren wir immer mit einem Jeep offroad rauf und runter und haben dabei einen riesen Spass:-) Jeder darf dabei auch mal ans Steuer!
Etappenrundfahrt Tour de Bretagne
Letzten Mittwoch reiste ich zusammen mit meinem Trainer Edi und meiner Teamkollegin Nathalie nach Frankreich um dort ein fuenf- etappiges Rennen auf der Strasse zu bestreiten. Diese sollte mir in erster Linie als gutes Training nutzen, doch ich wollte sicherlich auch versuchen gut zu fahren.
Die erste Etappe startete am Donnerstag Nachmittag. Es ging ueber 90 km immer wieder rauf und runter. An dem Tag gab es zwei Bergwertungen und ich nahm mir gleich von Anfang auch vor um auf das Bergtriko zu setzen. Doch leider gibt es in der Bretagne keine richtigen Steigungen, sondern nur kleine Huegel. So war der Bergpreis mehr ein Sprint als ein Bergpreis, aber egal, ich versuchte es trotzem und es gelang mir am ersten Tag gleich 2 Punkte zu sammeln. Den Rest der Etappe fuhr ich in der Gruppe und kurz vor dem Ziel war ich auch schoen vorne um im Feld mitzusprinten. Doch leider, es war ca. 1,5 km vor dem Ziel stuertze eine Fahrerin vor mir und ich schaffte es grad noch abzubremsen um ihr nicht voll reinzufahren. Doch trotzem fiel ich noch bei leichter Geschwindigkeit in den Strassengraben. So rollte ich dann auch nur mehr ins Ziel.
Der zweite Tag ging ueber 110km mit aehnlichem Profil. Wieder gab es 2 Bergpreise und ich setzte mir diese zum Ziel. Beim ersten gelang mir ein 2. Platz. den zweiten verschlief ich leider ein wenig da ich die falschen Kilometer im Kopf hatte. so reichte es aber trotzdem noch zu einem vierten Platz. Also wieder ein paar Punkte gesammelt. An dem Tag kam vorne eine Gruppe mit 6 Leuten weg, welche auch bis zum Ziel durchkamen. Ich sprintete daraufhin noch in der Gruppe mit und erreichte so einen 4. Platz im Gruppensprint und im Tagesklassament einen 10. Platz. In der Bergwertung war ich nach diesem Tag an vierter Stelle. Doch es lag noch alles drin.
Die dritte Etappe ging ueber 100km, doch es ging schon laenger auf und ab als die Tage vorher. 10km vor dem Bergpreis gelang es mir zusammen mit der Britin Emma Pooley aus dem Feld zu fahren, wobei sie mir dann jedoch nochmals davon fuhr. So erreichte ich einen zweiten Platz am Berg. Beim zweiten Bergpreis erreichte ich wiederum einen zweiten Platz, da Pooley immer noch vorne drausen war. Im Ziel sprintete ich dann wieder im Feld mit und wurde fuenfte, insgesamt sechste. In der Bergwertung rutschte ich nach diesem Tag auch schon auf den 2. Gesamtrang mit 2 Punkten Rueckstand auf eine Franzoesin. Es gab also noch eine Chanche und die wollte ich am nachsten tag auch nutzten!
Sieg beim Swisspowercup in Savognin
Gestern fand der 6. Lauf des Swisspowercups in Savognin statt.
Bereits am Morgen bagann es leicht zu regnen und so stelle ich mich auch gleich darauf ein, dass es ein Schlammrennen werden wuerde. Ich ging mit etwas gemischten Gefuehlen an den Start, war ich ja seit drei Wochen kein Rennen mehr gefahren. Doch ich fand eigentlich bald nach dem Start meinen Rythmus und konnte mich auch gleich ein wenig von den anderen absetzen. Die ersten beiden Runden war es noch trocken geblieben, auch wenn die Strecke schon dort recht nass war, doch dann ab der dritten Runde fing es heftig an zu regenen und die Strecke wurde ziemlich rutschig und technisch sehr viel anspruchsvoller. Doch mir machte das eigentlich wenig aus, da ich ja auf Schlamm nicht schlecht fahren konnte. So fuhr ich eigentlich das gesamte Rennen einsam auf der Spitze und konnte so das Rennen recht gut kontrolliern.
Die letzten beiden Runden jedoch hatte ich schon recht Muhe, meinen Rythmus beizubehalten. Sicherlich spuerte ich den fehlenden Rennrythmus und das harte Training der letzten 10 Tage. Doch trotzdem gelange es mir meinen Vorsprung mehr oder weniger zu halten und so meinen zweiten Sieg der Saison sicher heimzufahren!
Nun werde ich bereits am Mittwoch nach Frankreich reisen, um dort eine 5 Etappen lange Strassenrundfahrt zu bestreiten. Diese und das anschliessende Hoehentrainingslager sollten die letzten Vorbereitungen fuer die Olympischen Spiele in Peking sein.



